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Überblick: Krankenversicherung in Deutschland

Die gesetzliche Krankenversicherung versichert etwa 73 Millionen Deutsche nach dem Solidaritätsprinzip. Die private Krankenversicherung steht Beamten und Selbstständigen offen und arbeitet nach dem Äquivalenzprinzip. Zusatzversicherungen wie die Zahnzusatzversicherung schließen Versorgungslücken. PKV-Versicherte profitieren oft von erweiterten Leistungen und bevorzugter Behandlung.

22. Apr. 2026 · aktualisiert 2. Aug. 2026 · 1 Min

Gesetzliche und private Krankenversicherung

Die gesetzliche Krankenversicherung bildet das Fundament der Gesundheitsversorgung für etwa 73 Millionen Deutsche. Sie funktioniert nach dem Solidaritätsprinzip und bietet einen umfassenden Grundleistungskatalog. Versicherte zahlen einkommensabhängige Beiträge und erhalten dafür medizinische Grundversorgung sowie viele darüber hinausgehende Leistungen.

Die private Krankenversicherung steht bestimmten Personengruppen wie Beamten, Selbstständigen und gut verdienenden Angestellten offen. Sie arbeitet nach dem Äquivalenzprinzip mit individuellen Beitragssätzen basierend auf Alter, Gesundheitszustand und gewünschtem Leistungsumfang. PKV-Versicherte profitieren oft von erweiterten Leistungen und bevorzugter Behandlung.

Zusatzversicherungen

Zusatzversicherungen ergänzen beide Systeme und schließen Versorgungslücken. Besonders verbreitet sind die Zahnzusatzversicherung, die hochwertige Zahnbehandlungen und Zahnersatz abdecken. Weitere wichtige Zusatzversicherungen umfassen Krankenhaustagegeld, Heilpraktiker-Versicherungen, Auslandsreisekrankenversicherungen und Pflegezusatzversicherungen. Diese ermöglichen es GKV-Versicherten, ihren Schutz individuell zu erweitern, ohne das Grundsystem zu verlassen.

Die Wahl der richtigen Krankenversicherung hängt von persönlichen Faktoren wie Einkommen, Berufsstatus, Familienstand und individuellen Gesundheitsbedürfnissen ab.

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