Die BKK Akzo Nobel Bayern hält ihren Zusatzbeitrag 2026 stabil bei 3,39 Prozent — der Gesamtbeitragssatz liegt damit bei 17,99 Prozent (Beschluss des Verwaltungsrats vom 18. Dezember 2025, laut bkk-akzo.de). Die geöffnete Betriebskrankenkasse aus Erlenbach am Main zählt 48.297 Versicherte (eigene Angabe, Stand 1. Januar 2026).
Damit liegt die Kasse über dem Kassendurchschnitt von 2,9 Prozent Zusatzbeitrag (Stand 2026, laut krankenkasseninfo.de) — verzichtet aber auf eine Erhöhung, während viele Kassen ihre Sätze zuletzt teils mehrfach angehoben haben. Versichern kann sich, wer in Bayern wohnt oder arbeitet.
Daten und Fakten
Gegründet am 14. April 1924 als Betriebskrankenkasse der Bayerischen Glanzstoff-Fabriken AG, startete die Kasse mit 692 Mitgliedern; der heutige Name geht auf den niederländischen Chemiekonzern Akzo Nobel als späteren Werkseigner zurück. Seit dem 1. Januar 1999 ist sie für alle geöffnet, die in Bayern wohnen oder arbeiten (Quelle: bkk-akzo.de, Stand 2026).
Die Hauptverwaltung sitzt in Erlenbach am Main, ein Service-Center gibt es in Aschaffenburg. Mehr als 100 Mitarbeiter betreuen die Versicherten, Vorstand ist Stefan Lang. Die Aufsicht führt das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.
Adresse und Kontakt
BKK Akzo Nobel Bayern, Glanzstoffstraße 1, 63906 Erlenbach am Main
Telefon: 06022 7069-200
E-Mail: versicherungen@bkk-akzo.de
Beiträge 2026
Der allgemeine Beitragssatz liegt bei 14,6 Prozent, der kassenindividuelle Zusatzbeitrag bei 3,39 Prozent — zusammen 17,99 Prozent. Für Mitglieder ohne Krankengeldanspruch gilt der ermäßigte Satz von 14,0 plus 3,39 Prozent. Alle Werte gelten ab 1. Januar 2026 (Quelle: bkk-akzo.de).
Zum Vergleich: 2020 lag der Zusatzbeitrag noch bei 0,5 Prozent. Der deutliche Anstieg seither folgt dem Trend in der gesamten gesetzlichen Krankenversicherung — bemerkenswert ist eher, dass der Satz 2026 nicht weiter steigt.
Leistungen und Besonderheiten
Kern der Extras ist das Gesundheitskonto mit bis zu 300 Euro pro Jahr (Stand 2026, laut krankenkassen.de): bis 150 Euro für zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen, bis 90 Euro für Osteopathie (maximal drei Behandlungen), bis 60 Euro für professionelle Zahnreinigung und 40 Euro für Sehhilfen alle vier Jahre.
Das Bonusprogramm — beworben als „Cash statt Punkte" — zahlt Erwachsenen bis zu 75 Euro und Kindern bis zu 65 Euro pro Jahr. Dazu kommen bis zu 700 Euro Zuschuss zur künstlichen Befruchtung, bis zu 299 Euro für die Hebammen-Rufbereitschaft und bis zu 300 Euro jährlich für Gesundheitskurse (Stand 2026, Quelle: krankenkassen.de).
Deine Anliegen erledigst du bei dieser Kasse auch komplett digital — über die Service-App und die Online-Geschäftsstelle.