Die BKK Diakonie erhebt 2026 einen Zusatzbeitrag von 3,8 Prozent — mit dem allgemeinen Beitragssatz von 14,6 Prozent ergibt das 18,4 Prozent Gesamtbeitrag (laut bkk-diakonie.de, Stand Januar 2026). Der Verwaltungsrat hat am 8. Dezember 2025 beschlossen, den Satz 2026 stabil zu halten. Die Betriebskrankenkasse mit Sitz in Bielefeld zählt rund 32.500 Versicherte (laut krankenkasseninfo.de, Stand Januar 2026) und richtet sich vor allem an Beschäftigte in Kirche, Diakonie und Caritas.
Damit liegt die Kasse 0,9 Punkte über dem durchschnittlichen Zusatzbeitrag aller gesetzlichen Krankenkassen von 2,9 Prozent (Stand 2026). Besonderheit der Kasse: das Achtsamkeitsbudget von 620 Euro pro Jahr. Geöffnet ist die BKK Diakonie in 14 Bundesländern — überall außer im Saarland und in Thüringen (laut gesetzlichekrankenkassen.de, Stand 2026).
Adresse und Kontakt
Zentrale: BKK Diakonie, Königsweg 8, 33617 Bielefeld
Telefon: 0521 329876-120
Website: www.bkk-diakonie.de
Anschrift und Rufnummer laut bkk-diakonie.de, abgerufen im Juni 2026.
Beiträge 2026
Allgemeiner Beitragssatz: 14,6 Prozent
Zusatzbeitrag: 3,8 Prozent
Gesamtbeitrag: 18,4 Prozent (ermäßigter Satz: 17,8 Prozent)
Pflegeversicherung: 3,6 Prozent mit, 4,2 Prozent ohne Elterneigenschaft
Alle Sätze gelten ab 1. Januar 2026, laut bkk-diakonie.de.
Der Zusatzbeitrag ist seit dem 1. Januar 2025 unverändert. Davor stieg er in drei Schritten: um 0,2 Punkte zum 1. Januar 2024, um 0,89 Punkte zum 1. Juli 2024 und um 1,11 Punkte zum 1. Januar 2025 (laut krankenkasseninfo.de, Stand 2026).
Leistungen: das Achtsamkeitsbudget
Kern des Leistungspakets ist das Achtsamkeitsbudget: 620 Euro pro Jahr für Vorsorge und Selbstfürsorge, aufgeteilt in drei Module (laut bkk-diakonie.de, Stand 2026) — 80 Euro für professionelle Zahnreinigung, bis zu 240 Euro für Vorsorgeleistungen wie Osteopathie oder Naturmedizin und 300 Euro für persönliche Stressbewältigung, von Gesundheitskursen bis zur Auszeit vom Alltag. Du entscheidest selbst, welche Bausteine du nutzt — wer Osteopathie schätzt, kann das Modulbudget komplett dafür einsetzen.
Dazu kommen ein Bonusprogramm für gesundheitsbewusstes Verhalten und Zuschüsse zu zwei Präventionskursen pro Jahr: 80 Prozent der Kurskosten, maximal 100 Euro je Kurs (laut bkk-diakonie.de, Stand 2026).
Geschichte: von Bethel zur BKK Diakonie
Die Wurzeln der Kasse reichen ins Jahr 1903: In Bethel entstand die Betriebskrankenkasse der v. Bodelschwinghschen Anstalten, zuständig für zunächst 262 Mitglieder. 1996 schlossen sich die BKK Krankenhilfe Bethel, die BKK Hoffnungstaler Anstalten Lobetal und die BKK Lippische Domanial- und Forstverwaltung zur BKK Bethel zusammen. 2002 öffnete sich die Kasse über den diakonischen Trägerkreis hinaus und trägt seitdem den Namen BKK Diakonie.