Die SBK Siemens-Betriebskrankenkasse ist die größte Betriebskrankenkasse Deutschlands und eine der zehn größten gesetzlichen Krankenkassen bundesweit. Mit rund 1,09 Millionen Versicherten (Stand: 01.04.2026) ist sie bundesweit geöffnet und steht allen Wohnenden in Deutschland offen. Der Zusatzbeitrag 2026 beträgt 3,80 %, der Gesamtbeitragssatz liegt bei 18,40 % (allgemeiner Beitrag 14,6 % + 3,80 % Zusatzbeitrag, Quelle: sbk.org 2026). Zum 01.01.2026 fusionierte die BKK Voralb in die SBK; die ca. 13.000 Versicherten der BKK Voralb sind seitdem Teil der SBK.
Die SBK wurde 1908 als Betriebskrankenkasse der Vereinigten Siemens-Werke in Berlin gegründet. Seit 1999 ist sie vollständig geöffnet. Verwaltungssitz ist München (Heimeranstraße 31). Das Netz umfasst 62 Niederlassungen im Bundesgebiet (Stand: 2026).
Daten und Fakten
- Versicherte: ca. 1.089.760 (Stand: 01.04.2026, Quelle: krankenkassen.de)
- Zusatzbeitrag 2026: 3,80 % (seit 01.08.2025; zuvor 2,90 %)
- Gesamtbeitrag: 18,40 % (allg. 14,6 % + Zusatz 3,80 %)
- Niederlassungen: 62 bundesweit (Stand: 2026)
- Öffnung: bundesweit geöffnet seit 1999
Adresse und Kontakt
- Anschrift: Heimeranstraße 31, 80339 München
- Kundentelefon: 0800 0 725 725 725 0 (kostenfrei)
- Fax: 0800 0 725 725 725 1
- Website: sbk.org
Leistungen und Besonderheiten
Die SBK bietet neben den gesetzlichen Pflichtleistungen umfangreiche Zusatzleistungen: persönliche Ansprechpartner in 62 Niederlassungen, ein Gesundheitstelefon mit medizinischer Beratung (0800 0 725 725 700 0), Terminservice sowie Leistungen in den Bereichen Zahngesundheit, Vorsorge, alternative Heilmethoden (Homöopathie, Osteopathie, Akupunktur), Familienleistungen und Bonusprogramme. Hinzu kommen Gesundheitskurse, Reiseimpfungen und digitale Gesundheits-Apps.
Das Behandlungsprogramm MedPlus unterstützt die Versorgung bei chronischen Erkrankungen. Präventionsprogramme wie SBK KardioPro (Herzgesundheit) sowie Programme für Schwangere und Rückengesundheit sind Teil des Angebots.
Geschichte und Fusionen
Gegründet am 2. März 1908 in Berlin, erweiterte die SBK ihre Leistungen ab 1922 auf Zahnbehandlung und Familienangehörige. Nach dem Zweiten Weltkrieg verlegte sie ihren Sitz schrittweise nach München (endgültig 1955). Mit der deutschen Wiedervereinigung integrierte sie 1992 die ostdeutschen Betriebe. 1999 öffnete sie sich vollständig für alle Versicherten. Weitere Fusionen: DUEWAG/Benteler/Mannesmann Kienzle (1999), Kaiser's Tengelmann BKK (2008), UPM-Kymmene BKK (2009, ca. 10.000 neue Versicherte), neue bkk (2010). Zum 01.01.2026 übernahm die SBK die BKK Voralb (ca. 13.000 Versicherte, Quelle: sbk.org/presse 2025).