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HEK Hanseatische Krankenkasse

HEK – Hanseatische Krankenkasse (Hamburg): Zusatzbeitrag 2,89 % (2026), 605.764 Versicherte, bundesweit geöffnet, gegründet 1826.

Lesezeit
2 Min
Datum
22. Apr. 2026
Sprache
DE
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Die HEK – Hanseatische Krankenkasse ist eine der ältesten Krankenkassen Deutschlands, 1826 in Hamburg gegründet, und feiert 2026 ihr 200-jähriges Bestehen. Bundesweit geöffnet, betreut sie (Stand 1. Juli 2025) 605.764 Versicherte und 485.904 Mitglieder. Der kassenindividuelle Zusatzbeitrag beträgt ab 1. Januar 2026 2,89 Prozent (Gesamtbeitragssatz 17,49 %) – damit liegt die HEK 0,24 Prozentpunkte unter dem GKV-Durchschnitt von 3,13 % (Quelle: HEK, GKV-Spitzenverband, Stand Januar 2026). Arbeitgeber und Arbeitnehmer tragen den Zusatzbeitrag jeweils zur Hälfte.

Als Ersatzkasse ist die HEK für alle Berufsgruppen bundesweit zugänglich. Physische Geschäftsstellen bestehen in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein; der Service ist in über 26 Sprachen und rund um die Uhr erreichbar.

Daten und Fakten

  • Kassenart: Ersatzkasse (bundesweit offen)
  • Versicherte: 605.764 (Stand 1. Juli 2025, Quelle: HEK/GKV-Spitzenverband)
  • Zusatzbeitrag 2026: 2,89 % (Gesamtbeitrag 17,49 %)
  • GKV-Durchschnitt 2026: 3,13 % – HEK liegt 0,24 PP darunter
  • Rang unter 93 gesetzlichen Krankenkassen: Platz 24 nach Versichertenzahl (2025)

Adresse und Kontakt

  • Anschrift: Wandsbeker Zollstraße 86–90, 22041 Hamburg
  • Telefon: 0800 0213213 (kostenlos, 24/7)
  • Website: www.hek.de

Leistungen und Zusatzangebote

Die HEK übernimmt über den gesetzlichen Standard hinaus Kosten für alternative Heilmethoden (Homöopathie, Osteopathie, Traditionelle Chinesische Medizin), Akupunktur, Lymphdrainage und Phytotherapie. Das Bonusprogramm vergütet gesundheitsbewusstes Verhalten mit bis zu 161 Euro jährlich. Für Präventionskurse gewährt die HEK einen Zuschuss von bis zu 500 Euro pro Jahr (zwei Kurse).

Für chronisch Kranke (Diabetes, Brustkrebs, koronare Herzkrankheit, Asthma) bietet die HEK strukturierte Disease-Management-Programme (früher "Besser-Leben-Programme") an. Spezialversorgungsverträge decken über 70 Krankheitsbilder ab. Das Baby-Care-Programm und Burnout-Prävention runden das Angebot ab.

Geschichte

Die HEK wurde am 26. März 1826 in Hamburg als Selbsthilfeverein von 43 Kaufmannsgehilfen gegründet. 1883 wurde sie mit der Einführung der gesetzlichen Krankenversicherung unter Bismarck als offizielle Kasse anerkannt. In den 1920er und 1930er Jahren schloss sie sich mit mehreren Kassen zusammen – darunter 1928–1940 die Fusion mit der Merkur-Ersatzkasse Nürnberg. 1966 erhielt sie den heutigen Namen "Hanseatische Krankenkasse". Nach der Wiedervereinigung 1990 eröffnete sie Geschäftsstellen in den neuen Bundesländern und weitete ihr Bundesgebiet sukzessive aus.

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