Allgemeinen Ortskrankenkassen
Die Allgemeinen Ortskrankenkassen bilden die größte Gruppe der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland. Mit über 26 Millionen Versicherten decken die AOKs flächendeckend das gesamte Bundesgebiet ab. Die Kassen entstanden aus lokalen Selbsthilfevereinen und bewahren ihre regionale Verwurzelung. Über ein dichtes Netz an Geschäftsstellen gelten sie als besonders bürgernah.
Die Allgemeinen Ortskrankenkassen bilden mit über 26 Millionen Versicherten die größte Gruppe der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland. Als regionale Körperschaften sind sie in elf Landesverbände gegliedert und decken flächendeckend das gesamte Bundesgebiet ab.
Aufbau und regionale Präsenz
Ursprünglich entstanden die AOKs aus lokalen Selbsthilfevereinen und haben ihre regionale Verwurzelung bis heute bewahrt. Sie verfügen über das dichteste Netz an Geschäftsstellen und gelten als besonders bürgernah. Ihr Fokus liegt auf der Versorgung aller Bevölkerungsschichten, weshalb sie oft als Grundversorger des deutschen Gesundheitswesens bezeichnet werden.
Leistungen und Verwaltung
Die AOKs zeichnen sich durch ihre langjährige Erfahrung in der Behandlung chronischer Erkrankungen und ihre Disease-Management-Programme aus. Viele bieten spezielle Versorgungsverträge mit regionalen Ärzten und Kliniken sowie innovative Präventionsprogramme an. Als Selbstverwaltungskörperschaften werden sie paritätisch von Vertretern der Versicherten und Arbeitgeber geleitet.
Trotz ihrer Größe variieren die Zusatzbeiträge und Leistungsangebote zwischen den einzelnen AOK-Landesverbänden erheblich. Während einige zu den günstigsten Kassen gehören, liegen andere im oberen Preissegment.