Die Barmer ist eine gesetzliche Ersatzkrankenkasse mit Sitz in Berlin. Sie ist bundesweit geöffnet und versorgt rund 8,2 Millionen Versicherte (Stand: 1. Januar 2026, Quelle: krankenkasseninfo.de). Der kassenindividuelle Zusatzbeitragssatz beträgt 2026 unverändert 3,29 Prozent — identisch zu 2025. Damit liegt der Gesamtbeitragssatz bei 17,89 Prozent des beitragspflichtigen Einkommens (14,6 Prozent allgemeiner Beitragssatz plus 3,29 Prozent Zusatzbeitrag). Der Zusatzbeitrag liegt damit 0,39 Prozentpunkte über dem GKV-Durchschnitt von 2,9 Prozent (2026).
Die Barmer beschäftigt rund 15.900 Mitarbeiter und hat ein Haushaltsvolumen von über 37 Milliarden Euro. Sie ist Mitglied im Verband der Ersatzkassen (vdek) und wurde am 27. Oktober 1884 in Barmen (heute Wuppertal) gegründet.
Daten und Fakten
Kassentyp: Gesetzliche Ersatzkrankenkasse
Versicherte: ca. 8,2 Millionen (Stand: 1. Januar 2026)
Zusatzbeitrag 2026: 3,29 % (Gesamtbeitrag 17,89 %)
Öffnung: Bundesweit, 358 Geschäftsstellen
Adresse: Axel-Springer-Straße 44, 10969 Berlin
Telefon: 0800 333 1010 (kostenlos)
Website: barmer.de
Leistungen und Besonderheiten
Die Barmer bietet ein Bonusprogramm mit bis zu 200 Euro jährlicher Rückerstattung für gesundheitsbewusstes Verhalten. Weitere Leistungen: Videosprechstunden über den Teledoktor-Service, Barmer Familie Plus (200 Euro Extrabudget für Schwangere), erweiterte Vorsorgeuntersuchungen für Kinder und Jugendliche, telemedizinische Konsiliardienste über PädExpert sowie digitale Verwaltung über die Barmer-App.
Fusionshistorie
Die heutige Barmer entstand durch zwei Fusionen: Zum 1. Januar 2010 schlossen sich die Barmer Ersatzkasse und die Gmünder Ersatzkasse (GEK) zur Barmer GEK zusammen. Zum 1. Januar 2017 fusionierte die Barmer GEK mit der Deutschen BKK. Seitdem tritt die Kasse einheitlich unter dem Namen Barmer auf.